By Manfred Faßler

ISBN-10: 3211238263

ISBN-13: 9783211238264

ISBN-10: 3211378286

ISBN-13: 9783211378281

Medien sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Ohne Medien wäre Kultur im "klassischen" und gegenwärtigen Sinne nicht machbar, nicht beschreibbar. Um den Dauertransfer zwischen Denken, Medien, Wissen, Kultur geht es in diesem Buch. Grundthese ist, dass der Mensch (homo sapiens sapiens) sich medial selbst befähigte. Einmal begonnen, mit lautmalerischer Sprache vor vielleicht 100.000 Jahren, lassen sich diese ko-evolutionären Prozesse nicht mehr stoppen. Ausgehend von Fragen an die weltweit dokumentierten Höhlenmalereien wird die Argumentation weiter geführt über Sprachsinn, Bildsinn, Zahlensinn, die Schriften, über die Entstehung der Konzepte Geschichte, Philosophie, Schriftreligion, der griechischen Klassik, bis zur Digitalisierung und den fiberoptischen Medien. concentration ist: die Entstehung und Stabilisierung des evolutionär sehr jungen Mediensinns, durch den abstrakte Weltordnungen erst schlüssig darstellbar werden.

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Wenn 3000 Jahre v. H. in China ein standardisiertes Notationssystem erfunden wird, das als Schriftsprache funktioniert, wenn die Sumerer im heutigen Nahen Osten zur selben Zeit, also auch 3000 Jahre v. , den Alphabetstandard erfinden, wenn die Mayas komplizierte Kalender entwickeln und diese mit Hilfe des Stellenwertsystems berechnen, wenn 3150 v. H. die Hieroglyphen-Schrift entsteht, wenn weltweit der Übergang von piktografischer Schrift (Bildschrift) zum Phonetismus (Lautschrift) gelingt, wenn weltweit eine (relativ) zeitlichenge Verbindung von Sesshaftwerden, sprachlichen Verwaltungssystemen und Sprachsystematiken festzustellen ist, wird man nicht so schnell zur Tagesordnung „rationaler, bewußter Prozesse“ übergehen können.

Mit ihnen gehen wir heute selbstverständlich um, in ihnen leben wir, ohne sie können wir heute weder Alltag noch Ökonomie, Politik noch Kunst denken, unterscheiden oder entwerfen. Ohne Medien gäbe es gegenwärtige Kulturen nicht. Durch Medien expandieren die künstlichen Umgebungen und erreichen neue Verknüpfungs- / Vernetzungsdimensionen. In Medien nahm und nimmt das denkende Leben des Menschen Gestalt an, schafft er sich, schaffen Sie sich gewissermaßen selbst. Nun klingt das alles nach sicheren Terminen, eindeutigen Anfängen, klaren Ausrichtungen und – am besten – schrittweise nachvollziehbare Entwicklung.

Ganz wird man dennoch eine Argumentation nicht ablehnen können, die sich auf einige Überlegungen Charles Darwins beziehen. Obwohl sein Konzept der Selektion nahe legt, nur von Situationen der Auswahl auszugehen, und langfristig gespeicherte und erinnerte Auswahloptionen nicht berücksichtigt, werden wir hier beide Bereiche miteinander verbinden: die Auswahl in situ und die langfristigen, gespeicherten Informationen. Hierfür ist es hilfreich, zwischen Erfahrungen erster Ordnung (direkter, momentaner, handwerklicher, taktiler Handlungen) und Erfahrungen zweiter Ordnung (sprachengestützter und sprachenintegrierter Selbst- und Weltmodelle) zu unterscheiden.

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Erdachte Welten: Die mediale Evolution globaler Kulturen by Manfred Faßler


by Michael
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